Meine Bücher
Wie deine Intuition Konflikte entschärfen hilft - Interview mit Chantal Perrinjaquet

Wie deine Intuition Konflikte entschärfen hilft - Interview mit Chantal Perrinjaquet

Axel Maluschka     23. Mai 2017     2

Intuition und Bauchgefühl sind deutlich wichtiger, als du denkst.

Gerade für Unternehmer und Chefs sind sie in schwierigen Situationen als Werkzeuge und Helfer unerlässlich.

Ich unterhalte mich mit der Business Coach Chantal Perrinjaquet darüber, wie du komplizierte Konflikte bei der Teamentwicklung anpacken kannst. 

Dabei bietet Chantal weit mehr als nur den Zugang zu deiner Intuition. Denn sie ist medialer Business Coach.   

Heute erfährst du:

  • Wie wichtig deine Intuition und dein Bauchgefühl für dich als Chef sein sollten.
  • Wie du Kritik übst, die deine Mitarbeiter annehmen.
  • Wie du auch bei schwierigen Mitarbeitern deine Emotionen kontrollierst.
  • Wie wichtig innere Führung für dich als Chef ist.

Viel Spaß beim Hören!

Shownotes


Alle Folgen von „Konflikt-Power aufs Ohr“ findest du hier.


Transkript

Axel: Grüß dich. Mein Name ist Axel Maluschka. Du hörst den Podcast „Konflikt-Power aufs Ohr“.

Du erfährst hier ganz nebenbei, was deine Intuition in schwierigen Kommunikationssituationen helfen kann und wie Du sie einsetzt.

Heute habe ich mir wieder einen Gast eingeladen. Ich interviewe den Businesscoach - oder es heißt dann, glaube ich - die Businesscoach Chantal Perrinjaquet.

Chantal ist einerseits auf Businessfrauen spezialisiert, andererseits auf die Themen Teamentwicklung und Führungskräfteentwicklung.

Und Chantal bietet als Coach etwas ganz Besonderes, denn sie vereint sozusagen zwei gegensätzlich scheinende Welten. Ich will da jetzt zuvor gar nicht zu viel verraten, denn das wird sie zu Beginn gleich selber tun.

In dem Sinne darfst Du gespannt sein, was Dich heute erwartet. Es ist was ganz Neues, was es hier in dem Podcast so noch nicht gab. Ich wünsche viel Spaß beim Interview.

[Musik]

Axel: Bei mir ist heute die Chantal Perrinjaquet. Richtig ausgesprochen so ungefähr?

Chantal: Wunderbar, danke.

Axel: Prima. Chantal, ich würde dich bitten, dass du dich zuerst mal ganz kurz vorstellst für die Zuhörer, die dich noch nicht kennen.

Chantal: Ja sehr gerne.

Danke für die Einladung, Axel.

Ich heiße Chantal Perrinjaquet.

Wie Ihr hört, ich bin Schweizerin. Seit 11 Jahren selbstständig als Coach tätig. Und inzwischen als medialer Businesscoach unterwegs.

Das heißt ich vereine zwei Berufe. Die des Mediums, arbeite mit Energien. Zeige meinen Kundinnen, wie man Energien lenkt et cetera, die auch erkennt. Aber im Business.

Als ausgebildeter Businesscoach und Trainer führe ich hier diese zwei Fachbereiche zusammen.

Spezialisiert bin ich inzwischen auf Teamaufbau und Teamführung. Und da zeige ich meinen Leuten vor allem das, was andere Business Coaches nicht können. Nämlich wie sie ihre Intuition einsetzen bei der Rekrutierung, aber auch ihre feinstofflichen Antennen. Das heißt, wie sie die Person wahrnehmen unbewusst und wie sie auch die Situation besser einschätzen können.

Dass dieses unbewusste Wahrnehmen bewusst wird und ganz klar mit in das Boot genommen wird, um bessere Entscheidungen gefällt werden können.

Axel: Ok. Und du sagst, dass du dich hauptsächlich an Businessfrauen richtest? Ist das richtig? Hast Du auch Männer unter deinen Kunden, oder begrenzt Du das auf die weibliche Kundschaft?

Chantal: Nein, ich habe immer wieder Männer.

Also das Marketing ist auf Frauen ausgerichtet. Das erleichtert einiges. Aber ich habe immer wieder Anfragen von Männern und mag es auch sehr, mit Männern zusammenzuarbeiten.

Axel: Ok. Und ja du sagst gerade schon: Medialer Businesscoach.

Das bedeutet auch, dass Deine Kunden und Kundinnen schon offen sein müssen für das Thema.

Oder sagst du, du schulst und coachst auch Menschen, die mit Energien und dem Medialen nichts zu tun haben?

Chantal: Ich habe mal so begonnen. Aber inzwischen habe ich mich so klar positioniert, dass jeder, der auf mich zukommt weiß, dass das ein Teil von mir ist.

Und ich sehe halt einfach die Stärke in meinem Coaching darin, dass ich meiner Kundin und meinem Kunden zeige, wie es für sich selber anwenden. Weil jeder hat diese Antennen. Und es ist wie beim Klavierspielen: Jeder kann bis zu einem gewissen Grad sehr gut Klavier spielen üben. Der eine kann ein Meister werden und der andere kann es einfach.

Aber für unseren Gebrauch im Alltag reicht das, was jeder von sich aus mobilisieren kann. Und das entlastet einfach enorm. Das erspart so viel an Sorgen und Ängsten, diese ewigen Gedankenkarusselle.

Auch diese inneren Konflikte. Du hast im Vorgespräch auch erwähnt, so vieles erspart man sich selber schlussendlich Zeit und bares Geld.

Wobei dir deine Intuition und deiner Wahrnehmung helfen

Axel: Ok. Das heißt also deine Erfahrung, jetzt wenn wir schon langsam zu dem Thema Konflikte rüberlenken. Die inneren Energien oder die Energien – wir sprechen hier ja von den feinstofflichen Energien, glaube ich. Ich weiß nicht, wie der Profi so was nennt. Wenn ich in der Lage bin, die wahrzunehmen oder vielleicht auch damit zu arbeiten, dann ist das eine Abkürzung beim Thema innere Konflikte zu bewältigen und generell Konflikte zu bearbeiten?

Chantal: Man könnte da so sagen, das ist eine schöne Formulierung.

Es ist definitiv einfach viel schneller eine Klarheit hier, die einem erlaubt, auch bessere Entscheidungen zu fällen.

Und gerade auch, wenn man die eigene Intuition zuverlässig erkennt, wenn man weiß, wie sie sich bei mir zeigt, dann festigt man bei jedem Fall das Urvertrauen.

Und man denkt da nicht mehr nach. Man macht es einfach.

Gute Unternehmer wissen sowieso, dass die Kraft der zeitnahen Entscheidungen wahnsinnig fokussierend wirken kann und auch nach vorne richtet. Und das hilft dann hier einfach.

Wofür deine innere Führung wichtig ist

Axel: Ok. Und du hast mir auch im Vorgespräch gesagt, dass im Grunde genommen dein Spezialthema, aus dem du kommst, das ist so das Thema Inner Leadership. Also die innere Führung.

Und dass aus dieser inneren Führung und auch aus dieser inneren Klarheit erst die Fähigkeit erwächst, nach außen zu führen. Also auch andere Menschen zu führen.

Warum ist denn in deinen Augen Inner Leadership so wichtig?

Chantal: Das ist wie beim Huhn und beim Ei. Da fragt man sich, was ist zuerst?

Ist die Fähigkeit, nach außen zu führen, zuerst oder die innere Leadership oder wächst das parallel?

Ich mache mir da nicht so viele Gedanken.

Einerseits ist es sicher dieses Spiegelprinzip oder man spricht manchmal auch vom Resonanzprinzip. Also wenn ich innerlich eine Blockade habe oder mich selber innerlich in gewissen Punkten nicht aufrichtig führe, dann begegnet mir dieses Thema auch im Außen.

Das ist ganz klar. Dann werde ich in meiner Teamsituation damit umgehen lernen müssen. Und man fragt sich dann halt, wo der Fokus liegt.

Welchen Bereich man zuerst transformiert oder heilt, um dann wieder Vorwärtsschritte zu erbringen.

Axel: Was passiert beispielsweise, wenn du eine Blockade in deinem Team spürst? Mal so ganz handfest.

Hast du eventuell ein Beispiel oder könnte man mal eins überlegen?

Du bist Chef und deine Mitarbeiter halten keine Termine ein. Wenn man das mal als Blockade definiert.

Das begegnet dir im Äußeren.

Glaubst du, dass es sinnvoll ist, diese äußere Blockade zu bearbeiten?

Oder meinst du, das geht gar nicht, weil man eben erst die innere Blockade bei sich selbst bearbeitet haben muss?

Chantal: Es kommt ein bisschen darauf an, auch wie das Recruiting war.

Ich gehe mal davon aus, dass das ein Leader ist, ein Unternehmer. Ihm gehört auch das Geschäft. Dann ist eigentlich alles, was im Geschäft läuft, knallhart ein Spiegel für ihn.

Dann kann man wirklich sehr erfolgreich zuerst beim inneren Leadership ansetzen und sich selber auch fragen, wenn wir dieses Thema nehmen mit dem Termin:

  • Wo bin ich nicht pünktlich?
  • Oder wo mache ich mir selber was vor bezüglich Terminen?
  • Und wo gehe ich großzügig um mit abgemachten Terminen?

Und das können manchmal ganz private Dinge sein.

Ich meine jetzt nicht Arzttermine, sondern eigene Dinge. Zum Beispiel wo man sich selber sagt: „Ich mache das oder jenes“ und dann macht man das nicht.

Das kann sehr wohl dann zum Vorscheinen kommen, muss aber nicht.

Also jemand der sehr selbst reflektierend unterwegs ist, kann da ziemlich schnell sagen: „Nein passt. Ich stehe da sehr aufrichtig mir gegenüber. Mache mir nichts vor“.

Und dann kann es auch sehr wohl sein, dass es im Außen eine Thematik ist.

Wenn man natürlich schon bei der Rekrutierung der Leute ungenau hinschaut und gewisse Dinge einfach nicht abgleicht. Zum Beispiel

  • Hat diese Person auch die gleiche Motivation zu arbeiten wie ich?
  • Hat sie die gleiche Vision, die gleichen Ideen?
  • Ist sie mit derselben Begeisterung mit ihrer Expertise unterwegs?
  • Ist sie überhaupt mit dieser Expertise unterwegs oder macht sie etwas, was ihr keine Lust bereitet?

Wenn man diese Dinge nicht abklärt, dann ist es vorprogrammiert, dass Unlust bei der Einhaltung von Terminen passieren.

Axel: Ok, also gibt es verschiedene Ursachen, kann man festhalten und vielleicht auch zusammenfassen.

Es können äußere Ursachen sein, die beim Recruiting zum Beispiel zu suchen sind.

Aber es kann eben auch etwas damit zu tun haben, dass ich innerlich etwas mit mir als Führungskraft noch nicht geklärt habe.

Chantal: Absolut. Das ist häufig der Fall, weil die meisten – gerade die heutigen – innovativen Unternehmer, die nehmen sich sehr ernst. Möchten alles recht gut machen und lassen sich auch recht gut beraten bei der Mitarbeitereinstellung.

Das ist halt so, wie das Management, ich sage jetzt mal das klassische Mitarbeitermanagement, was man da dann gelernt kriegt.

Und die wenigsten werden darauf hingewiesen: „Hey, wie sieht es denn bei dir aus? Und was ist deine Einstellung? Und wie gehst du mit dir selber um? Oder was bist du für ein Vorbild? Lebst du das, was du predigst? Dürfen auch deine Leute das?“ Et cetera.

Das ist alles Inner Leadership.

Wie du die wahren Ursachen für Probleme herausfindest

Axel: Und wie ist das – was empfiehlst du deinen Kundinnen, wenn eine fragt: „Ja wie finde ich denn raus, ob es jetzt ein äußeres Problem ist, zum Beispiel beim Recruiting oder ob es eine innere Blockade ist?“

Also wie kann ich das unterscheiden lernen? Was empfiehlst du da?

Chantal: Das allererste, was ich empfehle ist, sich selber zu reflektieren.

Einfach mal bei der eigenen Haustüre zu kehren. Gerade wenn es die eigene Firma ist.

Es ist ein bisschen anders, wenn es eine Führungskraft ist in einer fremden Firma und es geht um das eigene Team. Das kann je nach Einsatz der Führungskraft auch ein Spiegel sein. Muss aber nicht.

Aber immer zuerst sich selber zu reflektieren, die sogenannte eigene Haustüre kehren. Das schadet nicht. Das ist sehr wirkungsvoll.

Und nachher natürlich beobachten, was weiter passiert.

Sicher nicht passiv bleiben.

Unbedingt kommunizieren mit den Leuten.

Auch lernen, wir haben es im Vorgespräch kurz angesprochen, Kritik zu üben. Und das kann man machen, ohne dass jemand sauer wird. Das kann man so machen, dass sich jemand doch noch im selben Boot empfindet und das auch verstehen lernt.

Und dann ist es manchmal einfach vorbei nachher. Dann ist das Problem verschwunden und so einfach war es.

Und manchmal ist es dann hartnäckiger und dann gilt es ein bisschen tiefer zu gucken.

Wie du Kritik übst, die nicht verletzt

Axel: Ok. Du hast gerade ein schönes Thema angesprochen.

Das Thema, was sicherlich vielen Führungskräften unter den Nägeln brennt:

Wie kann ich denn bei meinen Mitarbeitern Kritik üben, sodass die ja trotzdem halbwegs neutral gelaunt bleiben?

Also wie kann ich gekonnt Kritik üben?

Was empfiehlst du da?

Chantal: Ich überlege mir halt immer gerne, warum die meisten Menschen sich davor drücken.

Oder wenn sie es machen, dann wirklich knallhart wirken und zuschauen was dann passiert. Und die meisten fühlen sich dann verletzt. Und das ist auch der häufigste Grund, warum sich jemand davor drückt, Kritik zu üben.

Axel: Also meinst du jetzt die Kritisierten fühlen sich dann verletzt?

Chantal: Genau. Ja.

Axel: Nicht der Kritisierende.

Chantal: Die fühlen sich persönlich angegriffen, meist auch unbewusst diese Sache. Und das ist völlig unnötig.

Natürlich gibt es Statements, die sind persönlich gemeint. Ich gehe jetzt davon aus, dass der Unternehmer von der Sache spricht und trotzdem kommt es so an.

Und da gibt es einfach einige Kommunikationstricks.

Hat dann auch mit der eigenen Einstellung zu tun. Auch mit dem eigenen State.

  • In welcher Situation bin ich, wenn ich reden will?
  • Bin ich immer noch wütend?
  • Fühle ich mich auch angegriffen?
  • Fühle ich mich verletzt, habe ich unbewusst das Gefühl, der macht das extra?
  • Oder der will mir schaden?

Es ist in der Regel gar nicht so.

Der Bodo Deletz übrigens – wir sind beide Fans von ihm. Der hat das wunderbar erklärt in seiner Ausbildung – auch mit dem Missverständnis zwischen den zwei Gehirnbereichen. Dem emotionalen Gehirn und dem Großhirn.

Das ist wunderbar so erklärt. Die Evolution, die wir durchgemacht haben als Mensch, als wir uns vom Vierbeiner aufgerichtet haben, hat unsere Intelligenz und unser Großhirn wahnsinnig gestärkt. Ist ja krass, was wir alles hinkriegen, wir Menschen.

Aber der Bereich Limbisches System hat nie eine Chance gekriegt, das sich mit dem Großhirn richtig zu verknüpfen.

Die einzige Chance, die wir haben, ist das zu erkennen und an unseren Verstand zu appellieren. Und zu sagen: „Hey ich kann jetzt entscheiden, dass ich das sachlich anschaue.“

Dass es auch eine andere Option gibt.

Dass ich nicht per se vorsätzlich verletzt werde, weil jemand jetzt nicht pünktlich erscheint.

Sondern das es x-beliebige Gründe geben kann.

Auch wenn es Fahrlässigkeit ist, ich kann das nachher sachlich klären.

Das ist sicher mal eine wichtige Voraussetzung, dass man sich in seinem eigenen State mal kontrolliert, sich reflektiert und sich fragt: „Wie fühle ich mich? Bin ich neutral genug, um jetzt auch ein neutrales Resultat im Gespräch zu erreichen?“

Axel: Ich fand beim Bodo diese Aussage so schön: „Wir haben keine Emotionen, sondern wir machen Emotionen.“

Und ich habe das mal für mich selber erforscht und bin von der Aussage ausgegangen, dass ich zu 100% für meine Emotionen verantwortlich bin. Und seitdem ich das verinnerlicht habe, gelingt es mir in vielen, vielen Fällen eben nicht mehr aufgebracht zu sein, wo ich mich früher habe anstecken lassen von der Aggression oder von einer schlechten Stimmung.

Von daher glaube ich, wenn Menschen – vor allem Führungskräfte – genau das schaffen, was du gerade sagst. Dass sie ihre Mitarbeiter eben nicht verletzen bei der Kritik, dass sie ihnen wohlwollend begegnen.

Wenn sie ihre eigenen Emotionen im Griff haben und sachlich bleiben, wenn sie das schaffen, haben sie schon viel gewonnen und viel erreicht.

Chantal: Absolut. Das ist ja das was rundherum passiert.

Wir können das meistens nicht kontrollieren. Aber wie wir darauf reagieren, wie du sagst. Wie wir fühlen und empfinden darüber, das können wir lernen in den Griff zu kriegen und zu kontrollieren.

Es geht nicht darum, Dinge, aufkeimende Wut oder so zu ignorieren und unter den Teppich zu kehren und irgendwann explodiert es. Darum geht es natürlich auch nicht.

Aber es geht hier um Leadership. Inneres Leadership.

Dass ich die Verantwortung übernehme.

Erkenne, wo stehe ich, was geht gerade ab, was brauche ich jetzt und wo will ich hin.

Wenn ich das Gespräch jetzt nicht führen muss, dann ist es vielleicht ganz toll, wenn diese Wut mal rauskommt.

Das muss nicht immer mit dem Träger zu tun haben. Das kann auch was Altes sein.

Was tun, wenn die Chemie nicht stimmt?

Axel: Wenn jetzt Chefs zum Beispiel mit Mitarbeitern wirklich ein Problem haben, weil die Chemie nicht stimmt. Was sagst du zu der Aussage, dass es auch einfach daran liegen kann, dass die Charaktere nicht zusammenpassen?

Chantal: Ja das gibt es. Das gibt es absolut.

Das ist auch einer der Punkte, die man unbedingt bei der Rekrutierung abfangen muss.

Wenn ein Chef jemand einstellt, der ihm nicht sympathisch ist, das wird einfach kritisch. Das ist ein Punkt, das kann man abgleichen.

Es kommt ein bisschen auf die Teamform an, die man anstrebt.

Wenn ich sage, ich hole jetzt jemand ins Boot und meine Priorität ist, dass er mit seiner Expertise jetzt unbedingt xy erledigt für mich. Ist mir egal wie der funktioniert und ob der mir sympathisch ist. Dann mag es ja passen.

Aber in der Regel sind wir ja heutzutage mit Teams unterwegs. Da wir wollen dieses Miteinandergefühl. Wir wollen das einander gegenseitig motivieren. Füreinander da sein. Auch in schlechteren Zeiten.

Einen schwachen Tag von einem Mitglied auffangen können, weil wir wissen, wir ziehen alle an einem Strick oder sind im gleichen Boot oder wie man das auch sagt.

Axel: Mal angenommen, so ein Chef will jemanden einstellen und der merkt zum Beispiel im Vorstellungsgespräch, wenn er es denn führt, das passt von der Chemie her nicht. Charakterlich irgendwie nicht. Aber der andere ist einfach von seiner Expertise, vom Sachverstand her, super gut drauf und genau das, was der Chef gerade braucht.

Das ist ja ein innerer Konflikt beim Chef. Wie kriegt er da Klarheit rein? Was würdest du da empfehlen?

Chantal: Der erste Punkt ist – und das muss er vor dem Gespräch machen – er muss genau wissen, was seine Prioritäten sind. Was ist ihm am wichtigsten?

Das ist genau das, was man bei mir lernt.

Einer merkt im Gespräch, die Chemie stimmt nicht. Das ist übrigens ein Unterschied dazu, zu merken, das ist nicht mein Charaktertyp! Das ist ein himmelweiter energetischer Unterschied!

Wenn er das bemerkt, dann wäre es aus meiner Sicht, die die Energien erkennen kann, ideal, wenn er noch erkennen kann, warum empfinde ich diese unangenehme Energie?

Charakter ist das eine.

Wenn ich merke, der andere arbeitet so nach dem Sinn „nach mir die Sintflut“, ist ja mir egal, wenn ich die Sachen nicht verräume, sondern halt andere.

Wenn mir das als Chef egal ist, dann ok.

Ich funktioniere nicht so.

Und ich glaube, die meisten Chefs funktionieren auch nicht so.

Denn das hilft natürlich dem Team-Spirit nicht. Das wäre dann schon ein No-Go. Das kann man sachlich feststellen.

Das mit der Chemie, das kann ichspäter, wenn ich ein bisschen weiß wie, analysieren.

Was spüre ich jetzt da feinstofflich bei diesem Menschen genau?

Und viele Menschen, viele Unternehmer, machen den Fehler, dass sie sagen: „Oh, das fühlt sich schlecht an. Super Zeugnisse, aber nein, das fühlt sich schlecht an. Brauche ich nicht.“

Und dann sagen sie nein zu einem hervorragenden Mitarbeiter.

Wenn sie aber wüssten, dass sie genau unterscheiden könnten, lernen könnten, was genau fühlt sich schlecht an.

Es kann nämlich sein, dass diese Person vielleicht im Moment gerade innere Konflikte mit sich trägt. Vielleicht ist die Frau hochschwanger eingeliefert worden ins Spital und er möchte lieber dort sein. Und sendet halt jetzt nicht unbedingt tolle Signale ab.

Oder vielleicht ist er von der Frau vor die Tür gesetzt worden. Wissen wir auch nicht!

Er trägt Ärger mit sich, der hier nicht reingehört.

Bemüht sich bestimmt, aber es ist halt unterschwellig wahrnehmbar.

Wer das nicht besser analysieren kann, der nimmt einfach die per se schlechte Energie wahr.

Das gibt aber keine Auskunft.

Ich meine, wenn der Bewerbende sein Problem lösen kann und er wirklich mit seiner ganzen Klarheit zur Verfügung steht, kann das der perfekte Mitarbeiter sein.

Und man hätte jetzt nein gesagt dazu.

Wie du deine Intuition zum Thema machst

Axel: Wäre es eine Empfehlung aus deiner Sicht für den Chef, wenn er beispielsweise so ein komisches Bauchgefühl hat – die Chemie stimmt nicht – das vielleicht sogar zu thematisieren?

Dann zu sagen: „Ja ich fühle im Moment, etwas passt nicht so richtig. Ich weiß aber nicht, was."

Dass er das zum Beispiel dem Bewerber oder vielleicht auch dem Mitarbeiter gegenüber thematisiert oder wirkt das schwach?

Chantal: Nein, ich finde nicht. Das wirkt sehr stark.

Es kommt ja auch darauf an, wie man es formuliert.

Wieso nicht sagen: „Ja ich habe jetzt alle Fragen gestellt. Was ich jetzt noch gerne auf den Tisch legen möchte: Mich irritiert xy. Ich nehme bei dir was auch immer wahr."

Jeder funktioniert ein bisschen anders bei der feinstofflichen Wahrnehmung.

Es gibt Leute, die kriegen innere Bilder oder, wenn sie es näher analysieren, vielleicht wirklich das Gefühl, was der andere mit sich trägt.

Wut, weil er rausgeflogen ist.

Oder Traurigkeit, weil er jetzt nicht dabei sein kann bei der Geburt.

Oder was auch immer.

Wenn man dieses Gefühl dann thematisieren kann, wieso nicht? Wieso nicht sagen: „Mich irritiert das. Irgendwie nehme ich diese Traurigkeit wahr. Sagt dir das was?“

Dann kann ich sagen: „Ich bin im Moment sehr traurig. Ich kann nicht bei meiner Frau sein.“

Punkt. Da ist es geklärt.

Axel: Wobei: ich würde als Chef, glaube ich, keinen Mitarbeiter einstellen, der nicht zur Geburt gehen würde und stattdessen zum Bewerbungsgespräch geht.

Chantal: Ja, ich nehme halt dieses Beispiel als intensives Beispiel.

Das, was du sagst, ist eine andere Thematik. Da hast du recht, ja.

Aber ich glaube, ob jemand schwach oder stark wirkt, wenn er etwas so thematisieren möchte, liegt wirklich am eigenen Auftreten und wie sehr er davon überzeugt ist, ob das wichtig ist oder nicht.

Aber ich kann das sehr empfehlen, dass man sich klarer selber reflektiert in der Wahrnehmung und auch sich erlaubt zu erkennen:

  • Was ist die Quelle von dem, was ich wahrnehme?
  • Woher kommt das?
  • Kommt das vom anderen?
  • Oder sind es meine eigenen Ängste?

Das kann ja auch passieren, dass ich hier was vermische.

Je mehr man sich das erlaubt, umso mehr Klarheit hat man hier. Und kann das auch gleich bereinigen.

Was machen Menschen, die nicht an Energien und Intuition glauben?

Axel: Und was kannst du den Menschen dann empfehlen, die, sagen wir mal, vielleicht nicht so aufgeschlossen sind für feinstoffliche Energien und diesen ganzen esoterischen Humbug.

Was würdest du denen empfehlen?

Ist das auch einfach eine Form von Intuition und Gefühl, was man dann schulen kann, obwohl man nicht an diese Energien glaubt?

Oder gibt es da etwas, was du empfehlen kannst?

Oder sagst du: „Nein, ihr solltet euch offen machen für die Alternative!“

Chantal: Grundsätzlich glaube ich daran. Und für mich ist ganz klar, wenn jemand damit in Berührung kommt, dann hat das einen Sinn. Und dann macht es vielleicht Sinn, dass man sich hier hinterfragt und sagt: „Vielleicht möchte ich mich doch darauf einlassen. Mal schauen wie das ist.“

Es gibt halt viel – du hast jetzt überspitzt – Hokuspokus erwähnt. Esoterischer Quatsch. Gibt halt viele, die machen das wirklich nicht ernsthaft in dem Sinne, das kann nicht mal ich dann ernst nehmen.

Und mein Anspruch ist, diese hohe Qualitätsarbeit halt auch weiterzugeben. Den Leuten zu zeigen, woran sie erkennen, dass es starke Qualität ist und wie sie das bemerken auch bei sich im Alltag. Und das Bodenständige. Das man nicht abhebt, sondern das es wirklich reell umsetzbar ist und mir einen Nutzen bringt.

Und wer damit in Berührung kommt, daran glaube ich, das hat seinen Sinn.

Und ansonsten soll jeder seine Wege gehen. Seine Meinung vertreten.

Also jeder erlebt die Welt, die er in sich trägt.

Und das möchte ich nicht beurteilen oder verurteilen.

Was Fakt ist, viele reden von Intuition und sie wissen gar nicht, wovon sie wirklich reden.

Intuition ist nicht der Barometer für das, was ich im außen wahrnehme bei der Person oder Situation.

Sondern die Intuition ist der Barometer für meinen eigenen Seelenweg. Meine Seele, die mir Impulse für mich gibt.

Im Vorstellungsgespräch kann das auch einen Konflikt auslösen. Wer das dann weiß, der kann zum Beispiel spüren: „Wow. Erstens mein Gehirn stellt fest: Top Bewerbungsunterlagen, top Referenzen. Zweitens meine Intuition sagt: Nein. Meine feinstofflichen Antennen sagen: Fühlt sich klar an. Er fühl sich authentisch an und so weit im Fluss. Also ok.“

Und dann diese Intuition, die innerlich in mir drin nein sagt.

Wenn man das weiß, dass das der Impuls der eigenen Seele ist, dann weiß man auch, dass die Seele jetzt sagt: „Den Weg mit diesem Menschen sollst du nicht gehen, weil du dann nicht deinen Lebensweg gehst oder einen Umweg in deinem Lebensweg.“

Axel: Okay.

Chantal: Und wenn wir feinstofflich spüren, der ist nicht ganz kongruent, dann sprechen wir es idealerweise vielleicht an.

Die Intuition sagt: Ja. Und wir sprechen das an, und der Mensch sagt dann vielleicht: „Ja, ich muss eingestehen, ich bin ein bisschen nervös. Ich habe …“, - ich erfinde jetzt was - , „ich habe in dieser Branche, wo ich mich jetzt bei Ihnen bewerbe noch nie gearbeitet. Schon als Experte, aber nie in dieser Branche und darum…“

Und dann hat man geklärt warum, dass der Chef so gefühlt hat und wahrgenommen hat.

Dann merkt man vielleicht, das könnte jetzt dazu führen, dass er zwei Monate länger eingearbeitet werden muss. Intuition sagt aber „Ja“ zu dieser Hürde.

Dann sage ich halt einfach „Go“, weil du hast den Richtigen. Weil du diesen Weg mit ihm gehen sollst.

Wie du als Chef Konflikten vorbeugst

Axel: Ich würde gerne mal noch zum Thema Konflikte kommen, weg vom Bewerbungsgespräch mal hin zur Teamarbeit oder Führungsarbeit mit einem bestehenden Team, wenn du nichts dagegen hast.

Das Thema ist ja Konflikt.

Konflikte gibt es in einem Team und auch zwischen Team und Chef sicherlich immer wieder.

Wie kann man Konflikten vorbeugen, deiner Meinung nach? Als Chef oder vielleicht auch als Teammitglied?

Chantal: Ich finde das ganz geil, dass du als Konfliktexperte das fragst. Finde ich super hammermäßig!

Ich glaube, jeder hat seine eigenen Ideen und Erfahrungen und Sichtweisen.

Für mich, wohinter ich einfach stehen kann, ist die offene Kommunikation ganz wichtig.

Immer wieder die Offenheit, die Klarheit.

Gerade in den modernen Teams ist es ganz wichtig, dass deine Leute verstehen,

  • wie du denkst,
  • wohin du willst,
  • welchen Weg du vorhast mit dem Team und der Firma.

Und sobald man nicht kongruent wird.

Das hat auch wieder mit der feinstofflichen Wahrnehmung zu tun. Die spüren einen ja.

Wenn man anders spricht als man wirkt und die einen fühlen und spüren, dann nehmen die einen nicht mehr ernst mit der Zeit.

Und das ist dann natürlich auch Konflikt ja. Das ist vorprogrammiert, dass das Konflikte hervorruft. Und die einen kommunizieren es und die anderen nicht.

Axel: Könnte man dann auch wieder sagen, dass das so in die Richtung geht, dass es eigentlich ein innerer Konflikt beim Chef ist?

Er kommuniziert etwas, was er so selber nicht fühlt oder selber nicht will.

Zum Beispiel: Vielleicht hat er keine Vision von der Firma oder hat was von oben vom Topmanagement auf das Auge gedrückt bekommen und muss das dann irgendwie umsetzen.

Und dieser inneren Konflikt, der spiegelt sich dann wiederum im Team im Äußeren wieder.

Chantal: Das wäre sehr klassisch. Das ist am häufigsten der Fall.

Weil das Team ist schlussendlich wie, ich weiß die Leute hören es nicht gern, aber es ist wie ein Rudel Hunde oder auch ein Rudel Kinder, könnte man auch sagen. Man fühlt es einfach.

Und man nimmt, wenn wir ganz ehrlich sind, man nimmt das Gegenüber nicht mehr ernst, wenn man merkt, dieser Mensch ist nicht kongruent.

Der ist nicht authentisch.

Und die Meute, das Rudel, das kann recht bösartig werden. Das kann bösartig werden gegen jemand, den man nicht mehr ernst nimmt.

Wie konfliktfähig muss ein Chef sein?

Axel: Was glaubst du denn, wie wichtig ist das Thema Konfliktfähigkeit für heutige Führungskräfte und Chefs, Unternehmer et cetera?

Chantal: Sehr wichtig.

Das hat auch mit dem eigenen Nervenkostüm zu tun. Der Fähigkeit souverän und gelassen zu sein. 

Wer nicht konfliktfähig ist, der ist in meinen Augen nicht businessfähig.

Axel: Businessfähig sogar! Also jetzt nicht nur führungsfähig, sondern so generell.

Chantal: Generell.

Man trifft es ja immer wieder an.

Auch einer der keine Teams hat, der macht Kooperationen oder macht es nicht. Und ist alleine auf weiter Flur. Aber man büßt halt immer irgendwie ein.

Konflikte passieren. So wie das Auf und Ab des Lebens.

Man sieht es ja schon bei der Natur. Es ist ganz normal, dieses Tag und Nacht. Und arm und reich. Auf und ab. Diese Welle, die ist einfach. Das ist natürlich.

Und das ist auch in der Beziehung zwischen Menschen so.

Mal geht es besser. Mal nicht. Warum auch immer! Tausend Gründe.

Aber die Fähigkeit das zu erkennen und zu klären, die Leute wieder ins Boot zu holen, wenn merkt sie sind nicht konzentriert, oder wie auch immer.

Das ist in meinen Augen schon eine wichtige Fähigkeit.

Deine Vorteile als Konfliktmeister

Axel: Einen Chef oder auch einen Unternehmer, der jetzt keine Mitarbeiter hat, der Konflikte gut löst, was zeichnet diesen Chef aus?

Kannst du zwei oder drei Eigenschaften nennen?

Was kann der so?

Chantal: Ich glaube, die Menschen mögen so einen Mann oder so eine Frau. Man mag diese Person einfach, weil man auch spürt, der scheut die Dinge nicht.

Solche Menschen sind offen, die schauen hin. Die schauen nicht weg, die schauen hin. Die trauen sich auch, sich der Sache oder Situation zu stellen.

Und das wiederum, das ist meine Erfahrung, ich weiß nicht, wie du es erfährst, aber meine Erfahrung ist, das kann auch sehr, sehr charismatisch wirken.

Die Menschen mögen das.

Das wirkt auch selbstbewusst.

Axel: Also man kann sagen, Chefs, die Konflikte gut anpacken oder auch gut lösen, die sind mutig. Die schauen hin. Die sind auch offen. Also gehen mit offenen Augen durch die Welt und verschließen sich nicht möglichen Konflikten.

Und daraus, kann man sagen, erwächst dann dein Charisma bei anderen Menschen und gewissermaßen auch Beliebtheit.

Habe ich das so richtig verstanden?

Chantal: Die Menschen mögen solche Leute.

Es sind ja nicht alles Alpha-Tiere.

Aber ich glaube, solche Unternehmer, die du jetzt beschrieben hast, auch wenn sie es nicht von Geburt an waren, sind ein Alpha, man kann das bis zu einem gewissen Punkt antrainieren.

Und Menschen mögen solche Leute in der Regel. Und haben auch gerne solche Vorbilder vor der Nase.

3 Tipps, wie du Konflikte löst

Axel: Hast du vielleicht abschließend, wenn wir nochmal zum Thema Konflikte gehen, drei Tipps, wie ich Konflikte gut lösen kann?

Chantal: Also der erste, wie immer bei mir, zuerst selbst reflektieren. Bei sich selber hinschauen.

  • Was ist bezüglich diesem Thema bei mir los?
  • Was kann ich hier noch für mich tun?
  • Was brauche ich?

Und das Zweite ist definitiv hinschauen, sich Zeit nehmen, nach Außen genau die gleiche Reflektion zulassen.

  • Was geht ab?
  • Was nehme ich wahr?
  • Was brauche ich?

Und dann natürlich reden.

Axel: Ok.

Chantal: Außer, es ist nicht relevant. Aber dann wird ist ja auch nicht dermaßen ein schmerzender Konflikt.

Axel: Ja, das denke ich auch. Manche Konflikte sind so klein oder irrelevant unbedeutend, da macht es auch nichts aus, wenn der andere dann, ich sage mal in Anführungsstrichen „gewinnt“.

Wenn es mir vollkommen egal ist, dann ja ist das auch ok.

Und solche Konflikte gibt es natürlich auch.

Chantal: Ich glaube, es braucht auch nicht immer einen Gewinner.

Ich bin fest der Überzeugung, dass manchmal alle Beteiligte Gewinner werden.

Es braucht mindestens einen, der so eingestellt ist. Idealerweise der, der das Gespräch führt.

Axel: Ich denke auch. Ich meine, die optimale Lösung des Konflikts ist letztendlich die Kooperation. Das heißt, wenn alle das bekommen, was sie wirklich wollen und dann an einem Strang ziehen.

Wenn man ein Team so einstellen kann, gerade bei Konflikten. Das ist natürlich toll, wenn da ein Chef als Konfliktvermittler und auch als wirklich reifer, ja ich nenne dieses Wort Konfliktmeister ganz gerne. Wenn der so agieren und reagieren kann.

Chantal: Findest du nicht sogar, dass es manchmal sogar reicht, wenn so ein Leader es schafft, einfach einen jeden zu Wort zu kommen lassen? Die müssen nicht mal kriegen was sie wollen oder wie sie eingestellt sind.

Meistens reicht es, wenn sie das einfach positionieren dürfen, wie sie denken. Oder wie ihre Erfahrung ist. Oder so ähnlich.

Also sich abgeholt und gehört und verstanden fühlen.

Axel: Das kann reichen, klar.

Das hängt sicherlich von der Teamkultur ab und daran, was vorher passiert ist.

Manchmal reicht das Gehört-werden.

Chantal, ich bin sozusagen mit meinen Fragen am Ende. Mit dem Interview damit auch.

Gibt es von deiner Seite noch was zu sagen?

Etwas Wichtiges?

Habe ich irgendwas vergessen?

Ich lerne ja auch immer gerne dazu.

Chantal: Nein, gar nicht. Ich habe ja die Fragen jetzt zum ersten Mal gehört und ich mag das, so spontan auch zu antworten.

Es hat mir sehr viel Freude gemacht. Hat sich gut angefühlt.

Ich danke dir für die Bühne und für die Einladung.

Schön war es. Danke.

Axel: Ich werde da natürlich auch auf deine Homepage verlinken. Auf die Neue die du ja- ich weiß gar nicht, wie lange hast du die jetzt die ganz Neue? Bewusst-bei-mir?

Chantal: Ja, die ändert schon wieder.

Axel: Die ändert sich schon wieder! Na gut, dann vielleicht auf die ganz Neue.

Chantal: Die neue wird dann sehr neu sein, ja.

Axel: Ok, dann schauen wir mal, dass wir auf jeden Fall die ganz neue Aktuelle dann auch in die Shownotes reinpacken.

Ich bedanke mich ganz herzlich bei dir.

Und alles Gute an dich.

Und ich würde sagen bis demnächst mal vielleicht in einem anderen Forum.

Chantal: Sehr gerne. Herzlichen Dank dir, Axel.

Axel: Ok. Mach es gut. Ciao.

Chantal: Ciao. Tschüss.

Axel: Soweit mein Interview mit Chantal.

Das transkribierte Interview und auch die Links, also die Shownotes zu dieser Episode findest du unter konfliktpower.de/012. konfliktpower.de/012.

Für die zwölfte Episode.

Wenn Dir der Podcast gefällt, dann hinterlass mir doch bitte eine Rezension auf Itunes.

Gib mir ein paar Sternchen, schreib vielleicht ein paar Worte. Ich freue mich, wenn Du mich rezensierst und bewertest.

Letztendlich hilfst Du damit, dass dieser Podcast bekannter wird. Und gemeinsam schaffen wir es dann, dass noch mehr Menschen ihre Konflikte reifer und souveräner anpacken und dann auch lösen. Ja und damit schaffen wir alle gemeinsam eine friedlichere und bessere Welt.

Ich freue mich über deine Rezension.

Und jetzt wünsche ich Dir noch einen richtig schönen Tag.

Bis zur nächsten Episode.

Ciao! 

2 Kommentare

  • Wer mauert mit dem lässt sich leider kein Konflikt klären oder lösen ! 😨
  • Hey Herbert,

    da hast du vollkommen recht. Mit Menschen, die absolut nicht mit sich reden lassen, kannst du nix klären. Für mich ist in solchen Fällen die große Kunst, ruhig zu bleiben und das vorerst als Realität zu akzeptieren. Dann entschiede ich, wie wichtig mir eine Konfliktlösung ist und wie wichtig die Beziehung. Ja nach Ergebnis handele ich dann.

    Und manchmal ist Trennung die beste Option. Denn wer mauert, handelt in meinen Augen respektlos. Und das ist keine gute Grundlage für eine Beziehung.

    Viele liebe Grüße

    Axel

Was denkst du?

Willst du Respekt und Gelassenheit der Karatemeister?

Dann ermittle deinen Konflikttyp und erhalte Tipps, wie du dich psychisch und verbal in Konflikten behauptest! Trage dich jetzt ein:
Blogverzeichnis - Bloggerei.de TopBlogs.de das Original - Blogverzeichnis | Blog Top Liste
© 2017 Konflikt-Power.
Powered by Chimpify.