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3 Schritte zu mehr Gelassenheit – Wie du Konflikte nachhaltig löst

3 Schritte zu mehr Gelassenheit – Wie du Konflikte nachhaltig löst

Axel Maluschka     27. April 2015     1

Du bist verantwortlich.

Von dir hängt der Erfolg des Projekts ab.

Wenn du das vergeigst, wirft das deine Karriere um ein Jahr zurück. Wenn du überhaupt in dieser Firma noch mal die Chance erhältst, ein solches Projekt zu leiten.

Die letzten 3 Monate hast du dich dementsprechend richtig reingekniet. Hast mehr als 60 Stunden die Wochen rangeklotzt. Hast deine Familie kaum noch gesehen. Das Wort Freizeit kennst du nur noch aus Kindheitserinnerungen. So scheint dir.

Jetzt ist Montagmorgen. Dein erster Kaffee dampft noch. Dein Telefon klingelt.

„Was ist bei Ihnen los?“, brüllt dein Chef. Ohne jeglichen Gruß.  „Bringen Sie Ihren Sauhaufen in Ordnung. Der Kunde hat mich gerade angerufen. Bei Ihnen klappt ja gar nichts!“

So muss ein Montag beginnen! Oder?

Du hörst noch, wie auf der anderen Seite dein Chef den Hörer niederknallt.

Keine weiteren Infos. Keine Details.

Was passiert jetzt mit dir?

Je nach Nervenkostüm, persönlichem Abnutzungsgrad  und Temperament wirst du unterschiedlich reagieren.

  1. Du spielst Vulkan und explodierst. Laut und heiß. Vornehmlich vor deinen Untergebenen. Du lässt die Lava der Schuld auf sie hernieder regnen, auf dass die Glut sie befeuern möge.
  2. Du lädst die Schuld auf dich, frisst sie in dich hinein. Du bist der Leiter. Du hast die Verantwortung. Deine Leute können nichts dafür. Du hast schlecht erklärt. Schlecht kommuniziert. Schlecht verteilt. Schlecht eingeschätzt. Deinen Kunden schlecht verstanden.  Überhaupt fühlst du dich nun sehr schlecht.
  3. Du bist im Geiste ein Nachfahre von Bodhidharma und damit die Zen-Ruhe selbst. Nach dem Gewitter deines Chefs lächelst du still und beginnst nüchtern und ruhig die Fakten zu betrachten.

Wo siehst du dich eher wieder?

Meist dürftest du eine Mischung der beschriebenen Reaktionen zeigen. Ich vermute, du bist weder vollends ungerechter Choleriker, noch selbstkasteiender Schuldschluckspecht. Und sicher auch kein Zen-Mönch im falschen Job.

Wenn deine Mischung viel von Punkt 1 oder Punkt 2 aufweist und du gern mehr von Punkt 3 hättest, dann ist der Artikel hier genau richtig für dich.

Schauen wir uns die Situation etwas genauer an.

Kaum ein Mensch wird bei dem Chefanruf vollkommen ruhig bleiben können. Denn er war aus deiner Sicht unfair, ungerechtfertigt und im Ton völlig daneben.

Falls du dich gerade fragst, ob es solche Chefs wirklich gibt: Ja. Ich habe Ähnliches erlebt.

Wir können an dieser Stelle zunächst einmal feststellen, dass der Anruf deines Chefs auf mangelnde Führungsqualitäten schließen lassen kann. Jedoch nicht bei dir. Sondern bei deinem Chef.

Warum?

  1. Er hat dir fast keine Informationen gegeben.
  2. Er hat mit hoher Wahrscheinlichkeit gnadenlos übertrieben.
  3. Er hat sich nur die Seite des Kunden angehört.
  4. Er hat sich ein Urteil gebildet, ohne die komplette Sachlage zu kennen.
  5. Er hat daraufhin seine wahrscheinlich ungerechtfertigte Wut an dir ausgelassen.

Da war praktisch nichts Konstruktives bei.

Wenn du so wie dein Chef reagierst, wirst du deine Mitarbeiter zusammenstauchen. Was wird mir deren Motivation geschehen? Was anschließend mit eurem Projekt?

Es gibt tatsächlich Chefs, die nach dem Überzeugungsmix verfahren

  • Der Kunde hat immer Recht.
  • Der Mitarbeiter braucht immer Druck, um zu arbeiten.

Meiner Meinung nach sind beide Aussagen grundlegend falsch. Das Menschenbild, das dahinter steckt, ist äußerst negativ. Besonders entlarvend: Es schließt das Selbstbild mit ein.

Wenn du also in Firma arbeitest, in der die „Führungskultur“ in oben beschriebene Richtung geht, dann sei äußerst vorsichtig. Denn der Fisch stinkt gemeinhin von oben. Die Chefs leben vor, die folgende Ebene imitiert und die Mitarbeiter baden es aus und fangen an, sich untereinander ähnlich zu verhalten.

Wir Menschen neigen dazu, unser Verhalten unserem Umfeld anzupassen. Den wenigsten gelingt es, sich weitgehend unabhängig zu geben. Menschen sind soziale Wesen, auch wenn es bei einigen nicht sofort auffällt.

Wie kannst du dich nun verhalten?

  1. Du kannst den entstandenen Konflikt austragen. Mit deinem Chef. Zunächst nur mit ihm. Es gibt derzeit keinen weiteren Konflikt.
  2. Du kannst den wahren Konflikt ignorieren und ihn verlagern. Du spielst die Machtkarte und bringst den Konflikt zu deinen Mitarbeitern. Du heizt ihnen ein. Der Konflikt besteht zunächst zwischen dir und deinen Mitarbeitern, dann unter den Mitarbeitern.

Der zweite Weg ist der schlechte. Der Unproduktive. Der Einfallslose. Der Feige.

Und die Attribute des Wegs kannst du dir auch alle selbst zuschreiben, wenn du den Weg wählst.

Schlecht und unproduktiv ist er, weil er deinem Team Energien raubt. Und Motivation. Und Zeit. Und all das könntet ihr für das Projekt verwenden. Für das Ergebnis. Und für den Kunden.

Einfallslos und feige bist du, weil du die Wut deines Chefs nicht ausgehalten hast. Dadurch, dass du nun selbst unter Adrenalin stehst, fällt dir nichts Besseres ein, als deinen Chef zu imitieren. Du übernimmst seine Führungsfehler. So kommst du weder den Fakten des Falls auf die Spur, noch werdet ihr im Projekt die besten Ergebnisse erzielen.

Wie schaffst du es, gelassen zu bleiben, den Konflikt auszuhalten und ihn mit deinem Chef auszutragen?

Jeder zwischenmenschliche Konflikt beruht im Grunde auf einem inneren Konflikt bei mindestens einem der Beteiligten. Wären wir alle vollkommen ausgeglichene Menschen, gäbe es zwar noch Potenziale für Konflikte. Wir würden diese jedoch nie ausbrechen und erst recht nicht eskalieren lassen. Wir würden sie reif und erwachsen regeln.

Die meisten Menschen tragen jedoch zeit ihres Lebens innere Konflikte mit sich herum und packen diese auch nie an. Sich selbst nie zu hinterfragen, ist nicht nur aus Gründen der Ausgeglichenheit und inneren Ruhe ein ungünstiges Verhalten. Auch für die persönliche Entwicklung solltest du dich, deine Präferenzen, dein Weltbild, deine Werte und dein Verhalten immer wieder hinterfragen.

Was ist ein innerer Konflikt?

Das erste Mal stieß ich auf ein bemerkenswertes und plausibles Modell zu diesem Thema während meines Studiums. Ich hielt ein Referat über Carl E. Rogers klientenzentrierte Gesprächspsychotherapie und der ihr zugrunde liegenden Persönlichkeitstheorie.

Man kann das Modell kurz so zusammenfassen:

Jeder Mensch hat ein Bild von sich und der Welt. Gleichzeitig erlebt er sich und die Welt. Manchmal passen Selbstbild und eigene Handlungen nicht zusammen. Manchmal passen Weltbild und gesammelte Erfahrungen nicht zusammen.

Hat der Mensch unter überwiegend günstigen Bedingungen gelebt und gelernt, passt er sein Selbst- und Weltbild an. Waren die Bedingungen eher ungünstig, kann es beispielsweise passieren, dass der Mensch Erfahrungen oder sogar eigene Taten ignoriert. Sie verdrängt. Dann wird beispielsweise der Wert Ehrlichkeit von einem notorischen Lügner hochgehalten. Der Organismus strebt, wie Rogers sagt, nach Selbst-Konsistenz.

(Sehr empfehlenswert und verständlich ist die Seite von Andreas Kreuziger.)

Ein innerer Konflikt entsteht demnach immer dann, wenn entweder dein Selbstbild von deinen Handlungen abweicht oder dein Weltbild von der objektiven Welt.

Sehr bemerkenswert an Rogers Persönlichkeitstheorie ist zusätzlich, dass er schon in den 60er Jahren des letzten Jahrhunderts sagte, dass der Mensch im Grunde durch seine Erfahrungen gebildet würde. Wir sind eben keine Opfer unserer Gene. Wir können und wollen zeit unseres Lebens wachsen und lernen. Eine These, die die Hirnfoschung heutzutage bestätigt.

Interessant ist noch eine kurze Vertiefung, warum deine Handlungen manchmal oder auch öfters von deinem Selbstbild abweichen. Hier finde ich das Modell des Inneren Teams von Friedemann Schulz von Thun sehr hilfreich.

Es besagt, dass es in jedem Menschen verschiedene Persönlichkeitsanteile gibt, die inneren Stimmen gleich gegensätzlicher Meinung sein können.

Zum Beispiel könnte der Abenteurer in dir eine eigene Firma gründen wollen. Denn du hast die Kompetenz und die Lust. Doch dein innerer Sicherheitsmann schüttelt energisch den Kopf. Denn als Projektleiter in der jetzigen Firma verdienst du dein festes Geld und hast eine unbefristete Anstellung.

Soweit die Theorie.

Was heißt das für deine Praxis?

Schritt 1:

Du solltest dich zunächst fragen, was die Ursachen dafür sind, das du aufgebracht bist. Oberflächlich betrachtet wäre die Antwort: Weil mein Chef ungerecht ist und blöd und mich angeschrien hat.

Du solltest jedoch in die Tiefe gehen und bitte folgendes hinterfragen:

  • dein Weltbild,
  • dein Selbstbild und
  • deine Bedürfnisse.

Genauer:

  • Stimmen die erlebte Realität, also deine Erfahrungen, mit deinem Bild von der Welt überein?
  • Stimmt das Bild von dir selbst, deine Werte, dein Kompass, mit deinem Handlungen und deinen Gefühlen überein?
  • Bringen dich dein Weltbild, deine Werte und deine Handlungen der Befriedigung deiner Bedürfnisse näher?

Sei dabei ganz ehrlich zu dir. Alles andere bringt nichts und führt nur dazu, dass du dich selbst betrügst. Und das kannst du getrost anderen Menschen überlassen.

Nimm dich selbst dabei an. Lass es zu, dass dein Weltbild und dein Selbstbild nicht korrekt sind. Sie sind wandelbar, flexibel. Je mehr Erfahrungen du machst und je bunter diese sind, desto ausgefeilter und komplexer werden dein Welt-, dein Menschen- und dein Selbstbild.

Und selbst wenn du eines Tages ein weiser Guru sein solltest, ist die Welt mitsamt allen Menschen und Lebewesen noch eine Million mal komplexer und geheimnisvoller, als dein kleiner Geist je wird erfassen können!

Finde die Kluft zwischen deinem Weltbild und der Realität, zwischen deinem Selbstbild und deinen Handlungen und zwischen deinen Bedürfnissen und deinem derzeitigen Stand!

Schritt 2:

Hast du die Kluft benannt, entwickele eine Strategie, sie zu überwinden. Oder entscheide dich dafür, mit der Kluft zu leben und sie zu ignorieren.

Wenn dich etwas fröstelt, weil du eine zu dünne Jacke angezogen hast, dann tröste dich an der Bushaltestelle damit, dass der Bus gleich kommt. Oder im Auto die Heizung gleich wärmen wird. Manchmal musst du ungünstige Umstände einfach ertragen.

Schritt 3:

Setze deine Strategie um.

Die schönste Planung nützt gar nichts, wenn du nicht in Bewegung kommst. Wenn du nicht arbeitest.

Oft wird deine Strategie mentale Arbeit bedeuten. Du musst dein Weltbild oder dein Selbstbild anpassen. Das ist richtig schwer, lohnt aber den Aufwand. Denn je ausgefeilter und komplexer deiner Bilder von der Welt und dir selbst sind, desto eher wirst du erfolgreiche Strategien entwickeln, deine Bedürfnisse zu befriedigen. Und geht es nicht letztlich fast immer genau darum?

Wie können die Schritte konkret in der Praxis aussehen?

Noch mal zur Erinnerung: Du hast dich die letzten 3 Monate als Projektleiter so richtig reingekniet, mehr als 60 Wochenstunden gemacht. Und plötzlich ruft dein Chef an und stacht dich zusammen. Gibt dir dabei keine weiteren Informationen, außer dass der Kunde unzufrieden ist.

Schritt 1:

Zunächst musst du durchatmen. Musst ertragen, dass der Chef aus deiner Sicht grundlos rumgeschrien hat. Du darfst dich von deinen aufwallenden Emotionen nicht beherrschen lassen.

Lass das Gefühl der Wut, der Irritation zu. Nur überlass dem Gefühl keine Macht über dich. Werde nicht Opfer deiner Emotionen.

Du beherrschst dich. Du kontrollierst die Situation.

Nun hinterfrage, welche Kluft besteht. Womöglich folgende:

  • Laut deinem Weltbild erhält derjenige Lohn und Lob, der sich anstrengt. Das ist dir als Kind oft genug gesagt worden. Doch nun erlebst du das Gegenteil.
  • Laut deinem Selbstbild bist ein engagierter und guter Projektleiter. Doch dein Chef sieht das (momentan) anders.
  • Deine Bedürfnisse sind Wertschätzung und Respekt. Du brauchst sie, wie im Übrigen jeder andere Mensch in verschiedenen Ausprägungen auch. Dein Chef hat dir diese nicht gegeben. Sei dir darüber im Klaren.
Schritt 2:

Zu deinem Weltbild:

  • Du kannst es anpassen. Nicht immer wirst du den (deiner Meinung nach) verdienten Lohn und die Anerkennung erhalten.
  • Vielleicht musst du auch lernen, beides einzufordern oder – genauer gesagt – zu erbitten.
  • Es kann auch sinnvoll sein, weitere Informationen einzuholen, bevor du Bitten an deinen Chef richtest. Du könntest deinen Kunden direkt anrufen oder den Chef etwas später fragen, was genau passiert ist. (Ach ja, wenn dir „Bitten“ im Kontext des Business zu weichgespült klingt: Laut meinem Weltbild stellst du gegenüber einem Mächtigeren niemals Forderungen. Du bittest immer, auch wenn du glaubst zu fordern.)

Zu deinem Selbstbild:

  • Mache dir klar, dass Selbst- und Fremdbild beinahe immer voneinander abweichen. Hier greift der oben beschrieben Mechanismus der Selbst-Konsistenz. Was nicht sein darf, ist nicht. Wir ignorieren eigene Taten. Gehe demnach davon aus, dass andere Menschen dich anders sehen als du selbst.
  • Frage andere Menschen, wie sie dich erleben und sehen. Auch wenn es anderen Menschen schwer fällt, dein Verhalten nicht zu bewerten, versuche genau diese Bewertung herauszurechnen. Sie zu ignorieren. Du bist unabhängig von der Bewertung und Anerkennung anderer Menschen. Dein Überleben hängt heutzutage nicht mehr davon ab!
  • Der schwere Part: Passe dein Selbstbild an die geäußerten Fremdbilder an. Vielleicht hast du als Projektleiter viel gearbeitet, aber dabei nicht das Richtige und Notwendige getan? Vielleicht warst du gegenüber deinen Mitarbeitern zu streng oder zu lasch?

Zu deinen Bedürfnissen:

  • Jeder Mensch hat Bedürfnisse! Verinnerliche dies zunächst. Dein Chef hat welche. Deine Frau. Deine Kollegen. Deine Freunde. Sogar der Papst und der Dalai Lama haben welche.
  • Erforsche deine Bedürfnisse! Ein ungutes Bauchgefühl kann auf unerfüllte Bedürfnisse hindeuten. Und auch wenn dein Selbst- oder dein Weltbild deine Bedürfnisse nicht zulassen, sind sie da! (Beispiel: „Ein Indianer kennt keinen Schmerz.“ Wurde dir als Kind dieser Schwachsinn auch erzählt? Dann kann es sein, dass du heute als Erwachsener Schmerzen, ja sogar gute Gefühle, verdrängst. Dass du keinen Zugang mehr zu ihnen hast. Dabei ist ein Merkmal zufriedener Menschen ihre emotionale Intelligenz.)
  • Erforsche die Bedürfnisse hinter den Bedürfnissen! Du willst in Wahrheit nicht einfach mehr Geld verdienen. Du willst mehr Geld, weil du mehr Autonomie brauchst, mehr Freiheit. Ergründe deine wahren Bedürfnisse und überlege dir, wie du sie befriedigen kannst.
Schritt 3:
  • Arbeite an deinem Welt- und deinem Selbstbild. Das ist wahrscheinlich die schwierigste Aufgabe deines Lebens. Und die Lohnenswerteste! Denn je mehr dein Weltbild mit der Realität überein stimmt, desto bessere Prognosen und Strategien entwickelst du. Je besser dein Selbstbild und deine Taten übereinstimmen, desto mehr findest du zu dir selbst. Desto ausgeglichener und zufriedener bist du.
  • Setze deine Strategien zur Bedürfnisbefriedigung um! Brauchst du Anerkennung, bitte darum! Brauchst du Respekt, musst du deine Grenzen besser verteidigen lernen. Wird dir dein Chef nie die Anerkennung geben, die du brauchst, bist du im falschen Laden. Oder im falschen Leben. Du kannst beides ändern. Du musst nur bereit sein, den Preis dafür zu zahlen.

Diese 3 Schritte solltest du gehen. Die ersten beiden am besten schriftlich. Was du aufschreibst, siehst und verankerst du besser. Und du verpflichtest dich dir selbst gegenüber.

Klar ist auch: wenn’s brennt, kannst du dich nicht in Ruhe hinsetzen und erst einmal analysieren. Wenn dein Kunde kurz davor ist abzuspringen, solltest du schnellstens mit ihm reden. Doch auch hier gilt: Nur mit kühlem Kopf kannst du Feuer effektiv löschen. Danach gehst du die Brandursachen an.

Wichtig ist dabei das Angehen. Das Machen.

Fazit:

Die Ursache für (eskalierende) zwischenmenschliche Konflikte liegt fast immer in inneren Konflikten begründet. Wenn du deine inneren Konflikte anpackst, wirst du ausgeglichener werden und deine Konflikte souverän lösen.

Ein innerer Konflikt ist eine Kluft zwischen

  • Deinem Weltbild und der Realität,
  • Deinem Selbstbild und deinen Taten,
  • Dem Soll- und dem Istzustand deiner Bedürfnisse.

In dem Fall, dass du einen Konflikt erlebst, gehe 3 Schritte:

  1. Hinterfrage dein Weltbild, dein Selbstbild und deine Bedürfnisse!
  2. Passe sie am besten an bzw. entwickele Strategien.
  3. Ändere dein Welt- und Selbstbild. Setze deine Strategien um!

Diese Schritte sind nicht leicht zu gehen, doch der Lohn sind Ausgeglichenheit, Zufriedenheit und ein immer breiteres Grinsen in deinem Gesicht.

Wo hast du dein Weltbild erfolgreich angepasst? Welche Strategien zur Befriedigung deiner Bedürfnisse haben funktioniert? Oder hast du ein ganz anderes Modell als ich?


 

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